Gestern (Samstag) Nachmittag sind wir nach einer entspannten 18-stuendigen Busfahrt von Puerto Madryn wieder in Buenos Aires angekommen. Die argentinischen Busse sind einfach die Besten in Suedamerika :)
Auf dem Weg vom Busbahnhof in Buenos Aires zur U-Bahnstation sind wir doch das erste Mal auf unserer Reise in die Situation gekommen, dass jemand versucht hat - mit dem alten Beschmutzungstrick - zu beklauen. Ein aelterer (recht sympathisch aussehender) Herr hat mich am Arm angestupst und darauf hingewiesen, dass mein Rucksack beschmutzt ist. In dem Moment sind bei mir nur alle Alarmlampen angegangen. Ich habe mir Micha geschnappt und wir schnell weitergegangen. In der Regel sind mehrere Leute in den Trick involviert: Einer macht dich auf die Verschmutzung aufmerksam und bietet seine Hilfe an. Dann hoffen sie, dass man den Rucksack abnimmt, damit sich jemand anders den Rucksack schnappen und damit abhauen kann. Scheinbar waren gestern einige "Diebe" unterwegs. Als wir uns am Abend mit Jules und Chris aus England zum Abendessen getroffen haben, erzaehlten sie, dass ihnen dasselbe am Busbahnhof passiert. Ihre Rucksaecke sind mit Rasierschaum und unsere mit einer komischen dunklen Masse beschmutzt worden. Gluecklicherweise alles gutgegangen :)
Am Hostel angekommen haben wir uns nach der Beschmutzungsaktion und der Nacht im Bus schon riesig auf eine Dusche und frische Klamotten gefreut. Doch die Maedels an der Rezeption hatten nur die schlechte Nachricht fuer uns, dass es kein Zimmer fuer uns gibt. Es gab Probleme mit den Buchungen uebers Internet und das Hostel war total ueberbucht. Da am Montag Feiertag in Argentinien und somit langes Wochenende ist, hatten wir extra rechtzeitig gebucht :/ Nachdem sie versucht haben uns noch ein Doppelzimmer in einem anderen Hostel zu organisieren - ohne Erfolg - haben wir nochmal selber im Internet geschaut und etwas gefunden. Die Loesung fuer die letzte Nacht war dann ein 6-Bett-Zimmer als Doppelzimmer in einem anderen Hostel, das ein bisschen Baustellencharakter hat. Aber heute konnten wir in ein Doppelzimmer umziehen :) Auch das war das erste Mal, dass eine Hostelbuchung nicht geklappt hat.
Gestern war also ein Tag voller neuer Erfahrungen (die man nicht wirklich benoetigt!).
Ansonsten gefaellt uns Argentinien sehr gut: Das Essen ist sehr lecker, der Wein Weltklasse, die Natur super schoen, der Transport komfortabel und die Argentinier sehr nett und hilfsbereit. Buenos Aires ist wirklich eine der lebenswertesten suedamerikanischen Staedten.
Morgen (Montag) fahren wir noch ein paar Tage nach Uruguay. Die alte Kolonialstadt Colonia del Sacramento ist nur 50km von Buenos Aires entfernt, auf der anderen Seite des Rio de La Plata. Um 9:30h geht die Faehre rueber, am Dienstag fahren wir weiter nach Montevideo und am Donnerstag kommen wir wieder zurueck nach Buenos Aires. Freitag Abend heisst es dann auch schon Abschied nehmen von Suedamerika. Komische Vorstellung!
Montag, 11. Oktober 2010
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Bilder aus Patagonien :)
Perito Moreno Gletscher Tour:




Whale Watching in Puerto Madryn und auf der Peninsula Valdez:






Buenos Aires:

Beim River Plates gegen Quilmes Fussballspiel in Buenos Aires und Micha vor dem Boca (Maradonna) Stadion:

mmmmmhhhh, lecker! Bife de Chorizo mit Pommes und Rotwein:

Die Tage davor in El Chalten (unsere Regenwanderung):
Auf unserm Flug von El Chalten nach Comodoro Rivadavia haben sich der Fitz Roy und Cerro Torre nochmal gezeigt:
Whale Watching in Puerto Madryn und auf der Peninsula Valdez:
Buenos Aires:
Beim River Plates gegen Quilmes Fussballspiel in Buenos Aires und Micha vor dem Boca (Maradonna) Stadion:
mmmmmhhhh, lecker! Bife de Chorizo mit Pommes und Rotwein:
Montag, 4. Oktober 2010
Wanderung auf dem Perito Moreno Gletscher - DER HAMMER!
Heute vor genau 8 Monaten sind wir in Frankfurt in den Flieger gestiegen und nur noch 25 Tage bis wir dort wieder aussteigen - UNFASSBAR!
Wir merken immer mehr, dass es bald wieder nach Hause geht, da wir schon das ein oder andere ToDo erledigen oder planen. Langsam gehen auch immer mehr von unseren Klamotten kaputt: Gestern bei der Gletscherwanderung ist die Naht von Michas Trekkinghose gerissen (o.k., die Ursache war ein grosser Sprung fuer ein Foto - das ich dann aber doch nicht so richtig hinbekommen habe), ein Ersatz fuer Michas gestopfte Jeans konnten wir bisher auch noch nicht finden, meine Wanderschuhe loesen sich auf (was zur Folge hatte, dass ich Vorgestern mit Swimmingpool in den Schuhen wandern war), Michas Wanderschuhe haben wir bereits in Australien zum Schuster gebracht, meine bolivianische 8 Euro Jeans hat auch schon die ersten Loecher, fast alle Socken sind schon gestopft, ... Die Liste koennen wir jetzt noch weiter ausfuehren. Ihr merkt, wir freuen uns wieder auf unseren Kleiderschrank - aber natuerlich noch viel mehr Euch alle wiederzusehen und mit Euch zu quatschen!!
Die letzten Tage haben wir in der fantastischen Natur hier im Sueden Patagoniens verbracht. Unsere Lungen sind jetzt wirklich wieder von allen Abgasen der letzten Monate befreit worden.
Am Donnerstag haben wir um 8.00Uhr den Bus nach El Chalten genommen, der durch die neu asphaltierte Strasse nur noch knapp 3 Stunden benoetigt. Der Himmel war blau und wir konnten die beiden beruehmten Berge El Chaltens, Fitz Roy und Torre Cerro, in voller Pracht erleben. Wir koennen gerade keine Bilder hochladen, daher ein Wiki Link: El Chalten
Fuer Freitag und Samstag hatten wir Tageswanderungen geplant, aber leider sind uns diese praechtig verregnet worden :/ Das ist halt Patagonien!
Freitag haben wir bis Mittags gewartet und hatten Glueck, dass Sturm und Regen puenktlich um 12:00Uhr Siesta gemacht haben und wir noch ein paar Stunden im Nieselregen Richtung Fitz Roy und zu einem kleinen Wasserfall wandern konnten.
Samstag sind wir ganz frueh aufgestanden und wir wollten uns vom Wetter nicht abhalten lassen, die knapp 8 Stunden Wanderung Richtung Lago Torre und dem Glaciar Grande zu machen. Spaestens um 18.00Uhr mussten wir zurueck sein, um den Bus zurueck nach El Calafate zu bekommen. Also sind wir tatsaechlich morgens im stroemenden Regen losgewandert (wir waren so motiviert, dass uns nichts und niemand abhalten konnte) und unsere Hosen waren noch knapp 10 Minuten bis auf die lange Unterhose durchweicht. Fuer die naechsten Reisen stecken wir auf jeden Fall Regenhosen ein!. Egal, unsere Regenjacken haben gut durchgehalten und wir wollten den See erreichen. Nach gut 1 1/2 Stunden Regenwanderung durch die traumhafte Natur - ganz alleine, sonst halt sich niemand rausgetraut - mussten wir und doch den Naturkraeften geschlagen geben. Es fing an zu schneien! Das war dann kein Spass mehr. Und unsere Wanderschuhe verwandelten sich auch immer mehr zu Neoprenschuhen, die Innen nass werden duerfen :/ Also wieder zurueck zum Hostel, heiss duschen, alle Klamotten auf den Heizungen verteilen und auf dem Sofa abhaengen bis der Bus kam. Das war ganz schoen frustig!
Die Berge haben sind bis zu unserer Abfahrt am Samstag Abend nicht mehr blicken lassen.
Zur Wiedergutmachung sind wir dann aber gestern mit einer fanatstischen Wanderung auf dem Glescher Perito Moreno belohnt worden. Wir sind mit einer Gruppe von knapp 20 Leuten und 4 Guides gute 5 Stunden bis zur Mitte des Gletschers, mit Krampen an den Schuhen und Klettergurt um den Hueften, gewandert. Wir waren Mitten drin in der Gletscherlandschaft - was fuer ein Erlebnis :) Wir werden die naechsten Tage auf jeden Fall versuchen Bilder reinzustellen.
Jetzt warten wir gerade noch auf unseren Shuttlebus zum Flughafen in El Calafate. um 17:45Uhr geht (hoffentlich) unser LADE Flug an die Kueste Patagoniens. Die naechsten Tage sind wir in Puerto Madryn, um Wale, Robben und Pinguine auf der Peninsula Valdes anzuschauen :)
Hier in Patagonien haben wir jezt auch zum ersten Mal einen (nein gleich mehrere) Kondor(e) gesehen. Nachdem uns in Peru und Ecuador immer welche versprochen worden sind, aber nie einer aufgetaucht ist. In Ecuador ist es auch kein Wunder, da es wohl nur noch 8 Kondore gibt. Die haben ihr Wappentier schon sehr gut ausgerottet. Oder die Kondore sind nach Patagonien ausgewandert ;).
Apropos Ecuador: Wir sind froh, dass wir aus Ecuador weg sind. Dort gibt es gerade einen Staatstreich. Polizei und Militaer bekaempfen sind und die Leute nuzten die Gelegenheit, um Geschaefte zu pluendern.
Wir merken immer mehr, dass es bald wieder nach Hause geht, da wir schon das ein oder andere ToDo erledigen oder planen. Langsam gehen auch immer mehr von unseren Klamotten kaputt: Gestern bei der Gletscherwanderung ist die Naht von Michas Trekkinghose gerissen (o.k., die Ursache war ein grosser Sprung fuer ein Foto - das ich dann aber doch nicht so richtig hinbekommen habe), ein Ersatz fuer Michas gestopfte Jeans konnten wir bisher auch noch nicht finden, meine Wanderschuhe loesen sich auf (was zur Folge hatte, dass ich Vorgestern mit Swimmingpool in den Schuhen wandern war), Michas Wanderschuhe haben wir bereits in Australien zum Schuster gebracht, meine bolivianische 8 Euro Jeans hat auch schon die ersten Loecher, fast alle Socken sind schon gestopft, ... Die Liste koennen wir jetzt noch weiter ausfuehren. Ihr merkt, wir freuen uns wieder auf unseren Kleiderschrank - aber natuerlich noch viel mehr Euch alle wiederzusehen und mit Euch zu quatschen!!
Die letzten Tage haben wir in der fantastischen Natur hier im Sueden Patagoniens verbracht. Unsere Lungen sind jetzt wirklich wieder von allen Abgasen der letzten Monate befreit worden.
Am Donnerstag haben wir um 8.00Uhr den Bus nach El Chalten genommen, der durch die neu asphaltierte Strasse nur noch knapp 3 Stunden benoetigt. Der Himmel war blau und wir konnten die beiden beruehmten Berge El Chaltens, Fitz Roy und Torre Cerro, in voller Pracht erleben. Wir koennen gerade keine Bilder hochladen, daher ein Wiki Link: El Chalten
Fuer Freitag und Samstag hatten wir Tageswanderungen geplant, aber leider sind uns diese praechtig verregnet worden :/ Das ist halt Patagonien!
Freitag haben wir bis Mittags gewartet und hatten Glueck, dass Sturm und Regen puenktlich um 12:00Uhr Siesta gemacht haben und wir noch ein paar Stunden im Nieselregen Richtung Fitz Roy und zu einem kleinen Wasserfall wandern konnten.
Samstag sind wir ganz frueh aufgestanden und wir wollten uns vom Wetter nicht abhalten lassen, die knapp 8 Stunden Wanderung Richtung Lago Torre und dem Glaciar Grande zu machen. Spaestens um 18.00Uhr mussten wir zurueck sein, um den Bus zurueck nach El Calafate zu bekommen. Also sind wir tatsaechlich morgens im stroemenden Regen losgewandert (wir waren so motiviert, dass uns nichts und niemand abhalten konnte) und unsere Hosen waren noch knapp 10 Minuten bis auf die lange Unterhose durchweicht. Fuer die naechsten Reisen stecken wir auf jeden Fall Regenhosen ein!. Egal, unsere Regenjacken haben gut durchgehalten und wir wollten den See erreichen. Nach gut 1 1/2 Stunden Regenwanderung durch die traumhafte Natur - ganz alleine, sonst halt sich niemand rausgetraut - mussten wir und doch den Naturkraeften geschlagen geben. Es fing an zu schneien! Das war dann kein Spass mehr. Und unsere Wanderschuhe verwandelten sich auch immer mehr zu Neoprenschuhen, die Innen nass werden duerfen :/ Also wieder zurueck zum Hostel, heiss duschen, alle Klamotten auf den Heizungen verteilen und auf dem Sofa abhaengen bis der Bus kam. Das war ganz schoen frustig!
Die Berge haben sind bis zu unserer Abfahrt am Samstag Abend nicht mehr blicken lassen.
Zur Wiedergutmachung sind wir dann aber gestern mit einer fanatstischen Wanderung auf dem Glescher Perito Moreno belohnt worden. Wir sind mit einer Gruppe von knapp 20 Leuten und 4 Guides gute 5 Stunden bis zur Mitte des Gletschers, mit Krampen an den Schuhen und Klettergurt um den Hueften, gewandert. Wir waren Mitten drin in der Gletscherlandschaft - was fuer ein Erlebnis :) Wir werden die naechsten Tage auf jeden Fall versuchen Bilder reinzustellen.
Jetzt warten wir gerade noch auf unseren Shuttlebus zum Flughafen in El Calafate. um 17:45Uhr geht (hoffentlich) unser LADE Flug an die Kueste Patagoniens. Die naechsten Tage sind wir in Puerto Madryn, um Wale, Robben und Pinguine auf der Peninsula Valdes anzuschauen :)
Hier in Patagonien haben wir jezt auch zum ersten Mal einen (nein gleich mehrere) Kondor(e) gesehen. Nachdem uns in Peru und Ecuador immer welche versprochen worden sind, aber nie einer aufgetaucht ist. In Ecuador ist es auch kein Wunder, da es wohl nur noch 8 Kondore gibt. Die haben ihr Wappentier schon sehr gut ausgerottet. Oder die Kondore sind nach Patagonien ausgewandert ;).
Apropos Ecuador: Wir sind froh, dass wir aus Ecuador weg sind. Dort gibt es gerade einen Staatstreich. Polizei und Militaer bekaempfen sind und die Leute nuzten die Gelegenheit, um Geschaefte zu pluendern.
Donnerstag, 30. September 2010
Von El Calafate nach El Chalten und zurueck
Gestern hat es nicht mehr mit der Gletschertour geklappt, aber wir haben bei strahlend blauem Himmel El Calafate erkundet und sind einem Eisberg hinterhergejagdt ;) Heute fahren wir gute 3 Stunden weiter gen Norden nach El Chalten und werden dort ein paar Tage wandern gehen. In El Chalten gibt es nicht viel - ausser Natur :) Also werden wir wohl erst Samstag Abend, wenn wir wieder zurueck in El Calafate sind, unsere E-Mails checken und sind auch sicherlich per Handy nicht erreichbar. Sonntag geht es dann zur Gletschertour :)
Patagonien ist klasse: Die Natur, die schneebedeckten Berge, die frische Luft (nach so vielen Wochen im luftverschmutzten Ecuador freuen sich unsere Lungen!) und Seen mit Eisbergen.
Patagonien ist klasse: Die Natur, die schneebedeckten Berge, die frische Luft (nach so vielen Wochen im luftverschmutzten Ecuador freuen sich unsere Lungen!) und Seen mit Eisbergen.
Mittwoch, 29. September 2010
Patagonien und noch einen Monat unterwegs
Gestern Abend sind wir in El Calafate - Patagonien - angekommen und jetzt ist es 6:50h morgens und wir warten noch, ob wir heute die Gletschertour machen koennen. Wir werden heute Abend berichten ;)
In einem Monat um diese Zeit sitzen wir im Fliegen gen Heimat...
In einem Monat um diese Zeit sitzen wir im Fliegen gen Heimat...
Samstag, 25. September 2010
In Buenos Aires angekommen - geschafft!!
Vor ein paar Stunden sind wir in Buenos Aires angekommen und warten gerade noch todmuede auf unser Hostelzimmer, das leider noch nicht fertig ist :/ Aber hier in Argentinien stellen die meisten Hostels Computer mit kostenlosem Internetzugang zur Verfuegung und so vertreiben wir uns die Wartezeit mit Blog schreiben (Sonja) und Fussballergebnisse lesen (Micha).
Wir sind froh, dass wir den Chaosflug von Quito nach Buenos Aires ueberstanden haben. Bisher hatten wir sehr gute Erfahrungen mit LAN (Chile + Peru) gemacht, aber der heutige Flug - man muss eher sagen die heutigen Fluege - mit LAN Ecuador war das absolute Choas: Losgeflogen sind wir sogar eine 1/4 Stunde vor der geplanten Abflugzeit (21:30h). Aber nach 35 Minuten sind wir bereits das erste Mal gelandet, um noch mehr Leute in Guayaquil zusteigen zu lassen. Das waere ja auch kein Problem gewesen, wenn danach der Flieger nicht mehr starten wollte. Nach zwei Versuchen haben wir nach einer guten Stunde "Starthilfe" bekommen und die Turbinen wurden direkt am Gate gestartet. Jetzt war es schon nach Mitternacht und zu trinken gab es bis dahin nichts und zu essen lediglich ein Bonbon (so etwas aehnliches wie ein Werters Echter). Gegen 1:30h gab es warmes Abendessen oder man kann eher von einem Mitternachtsmahl sprechen.
Jetzt hatten wir noch knapp 3 Stunden zum Schlafen, bevor wir wieder eine Zwischenlandung in Santiago de Chile gemacht haben. Obwohl wir recht zeitig eingecheckt haben, haben wir keine Plaetze mehr nebeneinander bekommen :/ Micha hatte jedenfalls einen Platz am Notausgang, was bei dem engen Flieger auch essentiell war. Er musste jedoch kurz nach dem Einstieg feststellen, dass er seinen Sitz nicht nach hinten klappen konnte, da sich hinter seinem Sitz die zweite Notausgangstuer befand. Oh je,...
Beim Einchecken in Quito wurde uns gesagt, dass wir den Flieger bei den zwei Zwischenstopps nicht verlassen muessen. In Santiago de Chile (fuer uns 5:00h morgens) wurden wir dann aber doch aus dem Flieger verscheucht. Mit der Aussage, dass wir evtl. mit dem gleichen Flieger weiterfliegen werden, aber evtl. auch mit einem anderen. Unser Gepaeck wuerde auf jeden Fall im Flieger bleiben. CHAOS! Also voellige uebermuedet mit dem Handgepaeck raus aus dem Flieger, Suche nach dem Transitbereich, durch eine weitere Sicherheitskontrolle (was fuer ein Quatsch, wir haben den Transitbereich nicht verlassen), Wanderung zum Abfluggate und nach 5 Minuten sind wir wieder in den gleichen Flieger eingesteigen.
In Cuenca hat eine Amerikanerin immer die Abkuerzung "TIE" fuer Kuriositaeten in Ecuador benutzt "This is Ecuador".
In Santiago ist der Flieger wieder ohne Starthilfe gestartet und wir gegen 10.00h (Argentinische Zeit - also + 2 Stunden) in Buenos Aires gelandet. Ufff... Wenn man LAN Ecuador vermeiden kann, sollte man es machen!
Ab der Landung war alles o.k. und wir freuen uns riesig dauauf die naechsten 3 Wochen Suedargentinien zu erkunden. Bis Dienstag Vormittag bleiben wir in Buenos Aires und am Nachmittag geht es weiter zu den Gletschern nach Patagonien (El Chalafate).
...unser Zimmer ist fertig. Duschen und Siesta :) Und heute Abend ein leckeres Steak und eine gute Flasche Rotwein :))))
Wir sind froh, dass wir den Chaosflug von Quito nach Buenos Aires ueberstanden haben. Bisher hatten wir sehr gute Erfahrungen mit LAN (Chile + Peru) gemacht, aber der heutige Flug - man muss eher sagen die heutigen Fluege - mit LAN Ecuador war das absolute Choas: Losgeflogen sind wir sogar eine 1/4 Stunde vor der geplanten Abflugzeit (21:30h). Aber nach 35 Minuten sind wir bereits das erste Mal gelandet, um noch mehr Leute in Guayaquil zusteigen zu lassen. Das waere ja auch kein Problem gewesen, wenn danach der Flieger nicht mehr starten wollte. Nach zwei Versuchen haben wir nach einer guten Stunde "Starthilfe" bekommen und die Turbinen wurden direkt am Gate gestartet. Jetzt war es schon nach Mitternacht und zu trinken gab es bis dahin nichts und zu essen lediglich ein Bonbon (so etwas aehnliches wie ein Werters Echter). Gegen 1:30h gab es warmes Abendessen oder man kann eher von einem Mitternachtsmahl sprechen.
Jetzt hatten wir noch knapp 3 Stunden zum Schlafen, bevor wir wieder eine Zwischenlandung in Santiago de Chile gemacht haben. Obwohl wir recht zeitig eingecheckt haben, haben wir keine Plaetze mehr nebeneinander bekommen :/ Micha hatte jedenfalls einen Platz am Notausgang, was bei dem engen Flieger auch essentiell war. Er musste jedoch kurz nach dem Einstieg feststellen, dass er seinen Sitz nicht nach hinten klappen konnte, da sich hinter seinem Sitz die zweite Notausgangstuer befand. Oh je,...
Beim Einchecken in Quito wurde uns gesagt, dass wir den Flieger bei den zwei Zwischenstopps nicht verlassen muessen. In Santiago de Chile (fuer uns 5:00h morgens) wurden wir dann aber doch aus dem Flieger verscheucht. Mit der Aussage, dass wir evtl. mit dem gleichen Flieger weiterfliegen werden, aber evtl. auch mit einem anderen. Unser Gepaeck wuerde auf jeden Fall im Flieger bleiben. CHAOS! Also voellige uebermuedet mit dem Handgepaeck raus aus dem Flieger, Suche nach dem Transitbereich, durch eine weitere Sicherheitskontrolle (was fuer ein Quatsch, wir haben den Transitbereich nicht verlassen), Wanderung zum Abfluggate und nach 5 Minuten sind wir wieder in den gleichen Flieger eingesteigen.
In Cuenca hat eine Amerikanerin immer die Abkuerzung "TIE" fuer Kuriositaeten in Ecuador benutzt "This is Ecuador".
In Santiago ist der Flieger wieder ohne Starthilfe gestartet und wir gegen 10.00h (Argentinische Zeit - also + 2 Stunden) in Buenos Aires gelandet. Ufff... Wenn man LAN Ecuador vermeiden kann, sollte man es machen!
Ab der Landung war alles o.k. und wir freuen uns riesig dauauf die naechsten 3 Wochen Suedargentinien zu erkunden. Bis Dienstag Vormittag bleiben wir in Buenos Aires und am Nachmittag geht es weiter zu den Gletschern nach Patagonien (El Chalafate).
...unser Zimmer ist fertig. Duschen und Siesta :) Und heute Abend ein leckeres Steak und eine gute Flasche Rotwein :))))
Mittwoch, 22. September 2010
Vulkanbesteigung - bis auf knapp 5.000m :)
Gestern (Montag) haben wir uns wieder auf den Weg Richtung Ecuadors Norden gemacht. Gute 8 Stunden im Bus von Cuenca bis nach Latacunga. Latacunga ist nur ein kleiner und nicht sehr spannender Ort, aber von hier haben wir heute unsere Tour zum Cotopaxi gestartet.
Cotopaxi ist der zweithoechste Vulkan in Ecuador mit 5.897 Metern (der hoechste ist Chimborazo mit 6.267m) und gehoert zu einem der aktiven Vulkane in Ecuador. Micha hat gerade Spiegel Online gelesen und in der Merian Rubrik zufaellig einen Artikel ueber die "Schaurig schoenen Feuerberge" gefunden.
Nachdem wir in Japan so viel Pech mit dem Mount Fuji hatten - der sich in zwei Tagen nicht ein einziges Mal hat blicken lassen - sind wir heute mit strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und einem ganz tollen Bergtag belohnt worden. Da sich niemand anderes fuer die Tagestour auf den Cotopaxi angemeldet hat, hatten Micha und ich einen "Private Guide" und somit einen Tag Spanischuebung :) Um 8:30h ging es mit dem Jeep hoch auf 3.880 zum Limpiopungo See, um uns an die Hoehe zu gewoehnen. Da wir die letzten Wochen so viel auf der Hoehe verbracht haben (Quito liegt auf ueber 2.800m und Cuenca auf ueber 2.400m), hatten wir keinerlei Probleme. Dann ging es also weiter mit dem Jeep zum Cotopaxi-Nationalpark-Parkplatz auf 4.650m Hoehe, um von dort zur Jose-Ribaz-Schutzhuette auf 4.800m zu wandern. Da es uns weiterhin super ging, sind wir nach dem Mittagessen zur Gletschergrenze auf knapp 5.000m gelaufen. Wow! Was fuer ein beeinduckendes Erlebnis und was fuer ein schoener Tag!
Beim zweiten Mal hat es geklappt mit dem Bild ;)






Hier noch ein paar Bilder aus Cuenca und unserer Regenwanderung am Sonntag im Parque de Cajas:



Doping fuer die Hoehe (auch im Parque de Cajas ging es sehr hoch):



Auch wir mussten erstmal lernen, das die Panama-Huette in Wirklichkeit aus Ecuador kommen:
Cotopaxi ist der zweithoechste Vulkan in Ecuador mit 5.897 Metern (der hoechste ist Chimborazo mit 6.267m) und gehoert zu einem der aktiven Vulkane in Ecuador. Micha hat gerade Spiegel Online gelesen und in der Merian Rubrik zufaellig einen Artikel ueber die "Schaurig schoenen Feuerberge" gefunden.
Nachdem wir in Japan so viel Pech mit dem Mount Fuji hatten - der sich in zwei Tagen nicht ein einziges Mal hat blicken lassen - sind wir heute mit strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und einem ganz tollen Bergtag belohnt worden. Da sich niemand anderes fuer die Tagestour auf den Cotopaxi angemeldet hat, hatten Micha und ich einen "Private Guide" und somit einen Tag Spanischuebung :) Um 8:30h ging es mit dem Jeep hoch auf 3.880 zum Limpiopungo See, um uns an die Hoehe zu gewoehnen. Da wir die letzten Wochen so viel auf der Hoehe verbracht haben (Quito liegt auf ueber 2.800m und Cuenca auf ueber 2.400m), hatten wir keinerlei Probleme. Dann ging es also weiter mit dem Jeep zum Cotopaxi-Nationalpark-Parkplatz auf 4.650m Hoehe, um von dort zur Jose-Ribaz-Schutzhuette auf 4.800m zu wandern. Da es uns weiterhin super ging, sind wir nach dem Mittagessen zur Gletschergrenze auf knapp 5.000m gelaufen. Wow! Was fuer ein beeinduckendes Erlebnis und was fuer ein schoener Tag!
Beim zweiten Mal hat es geklappt mit dem Bild ;)
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