Sonntag, 8. August 2010

In Ecuador - im Norden Suedamerikas - angekommen

Am Donnerstag sind wir spaetabends in Quito angekommen. Der Flieger von Santiago nach Quito macht immer einen kleinen Zwischenstop in Guayaquil (Ecuador). Jetzt sind wieder sieben Stunden von Deutschland entfernt.

Am Freitag war dann erstmal unser Organisationstag: Prio eins war eine Bank zu finden, die uns Geld gibt. Am Donnerstag Abend sind wir am Flughafen verzweifelt, da keiner der drei Bankautomaten Geld ausspucken wollte. Es gab immer nur die Fehlermeldung "card unauthorized" :/ Gluecklicherweise hatten wir noch ein paar Reservedollars im Portemonnaie und die Landeswaehrung in Ecuador ist seit September 2000 US Dollar. Bei der zweiten Bank in Quito waren wir erfolgreich und sooo was von erleichtert wieder liquide zu sein :)

Das naechste ToDo war eine Sprachschule zu finden, die uns gefaellt und bei der wir ab Montag wieder Unterricht nehmen koennen. Wir wollten gerne in der Altstadt von Quito bleiben und haben eine sehr nette Sprachschule gefunden. (Es gibt ueber 80 Sprachschulen in Quito, wobei die meisten im neuen Stadtteil sind, der super touristisch ist. Spitzname der New Town "Gringolandia").
Ab Montag 9.00Uhr werden wir also wieder fuer eine Woche die Schulbank druecken. Diesmal aber nur 4 Stunden pro Tag (nicht 6 Stunden, wie in Bolivien). So haben wir Nachmittags noch Zeit die Stadt zu erkunden. In Sucre bestand die Woche Sprachunterricht ja nur aus Lernen-Essen-Lernen-Essen-Schlafen ;)
Ausserdem ziehen wir am Sonntag Vormittag von unserem Hostel in eine ecuadorianische Familie um. So haben wir neben dem eins-zu-eins Sprachunterricht auch noch "Familien-Spanischunterricht". Wir sind schon sehr gespannt!

Sonst sind wir mal wieder mit Reiseplanung und Lonely Planet lesen beschaeftigt. Eine grosse (teure) Entscheidung muessen wir in den naechsten Tagen noch faellen: Galapagos ja oder nein. Alle Leute die wir getroffen haben und dort waren haben geschwaermt, aber eine Woche Galapagos wuerde unsere Reisekasse schon ganz schoen schroepfen. Was auf jeden Fall schon feststeht, dass wir fuer ein paar Wochen nach Kolumbien gehen werden. Auch wenn der Ruf in Deutschland ueber Kolumbien schlecht ist, ist es wirklich ein sicheres Reiseland. Wir haben einige Reisende getroffen und alle waren super begeistert von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Kolumbianer. Von der Sprache sollen die Kolumbianer auch sehr gut zu verstehen sein. Wie die Ecuadorianer :) Seit Freitag sind wir wieder happy, dass wir wieder alles verstehen koennen. Die letzten Tage in Chile waren wieder so deprimierend, da die Chilenen so schnell sprechen und so viele Silben verschlucken. Wir haben jetzt / Wochen hier oben im Norden von Suedamerika und wir wollen davon mindestens noch drei Wochen Sprachunterricht nehmen ;)

1 Kommentar:

  1. Die Sprachschule in der Altstadt es ist bestimmt eine gute Entscheidung und man ist näher an den Sehenswürdigkeiten. In der "Gringolandia" hat man nicht wirklich den Eindruck in Ecuador zu sein;-).
    Viele Grüße und eine Menge Spass noch - Edyta.
    P.S.Besucht auch "El Centro del mundo"-die Experimente die man da machen kann sind sehr witzig - vor allem mit dem links uns rechts drehend abfließendem Wasser - paar Meter Abstand von Äquator in Süden oder Norden und was für ein Unterschied :-)

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